Klare Worte

Der Deutsche und seine Altersvorsorge. Was haben wir schon alles berichtet. Da wären Zins und Inflation, die Misere der Altersvorsorge, Bankenpläne, Garantien, Rücklagen der Lebensversicherer, usw.
Aber wir Deutschen sind hartnäckig, was einmal entschieden wurde, bleibt. Auch die Lebensversicherungen und das wären rund 85 Millionen Verträge. Immerhin 31 Prozent des privaten Geldvermögens. Aber wir möchten etwas Vernünftiges machen, im Alter nicht verarmen und mit dem unterschriebenen Vertrag haben wir das Thema dann erledigt. Wie praktisch.
Nachdem schon einige große Namen ihre Verträge verkauft haben, bzw. keine Neuabschlüsse mehr machen, will sich nun auch die Generali von rund 4 Millionen Lebensversicherungsverträgen trennen. Sicher nicht weil sie ein lukratives Geschäft nicht mehr nötig haben. Nein, vermutlich haben sie sich aufgrund von zu hohen Garantiezinsen übernommen und ziehen nun die Notbremse. Denn lukrativ sind alte Lebensversicherungen längst nicht mehr. Über die Niedrigzinspolitik der EZB und deren Folgen haben wir bereits berichtet.
Aber was passiert mit dem Verbraucher? Grundsätzlich bleiben die Ansprüche aus den Verträgen natürlich erhalten. Und sonst? Der Verbraucher ist schlichtweg nur eine Ware die verkauft wurde. Garantien werden zunächst sicher eingehalten werden, aber den Verbraucher auch an Überschüssen teilhaben zu lassen, wird wenig im Sinne des Käufers sein.
Wir sehen weder für Kunden der Lebensversicherer, noch für das Produkt „Lebensversicherung“ eine Zukunft in Deutschland. Wer privat vorsorgen möchte, muss umdenken und sich den Entwicklungen anpassen. Was gestern funktioniert hat, kann morgen schon überholt sein. Dennoch gibt es sinnvolle Möglichkeiten sein Geld langfristig anzulegen.
Wir beraten Sie gern.

Auf in den Sattel

Der Sommer kommt, in Hamburg ist die Fahrradsaison ist längst eröffnet. Auf den Straßen tummeln sich wieder vermehrt die Zweiradfahrer und das mit den schicksten und modernsten Drahteseln. Egal ob das trendige High-Tech-Carbon-Rad oder Pedelec bzw. E-Bike. Immer mehr Deutsche greifen tief in die Tasche, wenn es um die Anschaffung eines neuen Fahrrades geht. Neben der großen Freude sollte man aber bei einer derartigen Investition auch an Diebstahl oder Beschädigung des Rades denken. Eine Fahrradversicherung ist in diesen hohen Preisklassen daher auf jeden Fall sinnvoll.

Immer mehr Versicherer bieten aus diesem Grund Vollkasko-Versicherungen an. So sind inzwischen noch mehr Fahrräder versicherbar  und selbst der Schutz für Zubehör und Kleidung angepasst. So wurden zum Beispiel die Entschädigungshöchstsummen für Helme und Kleidung fallen gelassen. Kaufpreisvorgaben für Fahrradschlösser sind aufgehoben und mit Regenschutzplanen für Lastenfahrräder weiteres Zubehör versicherbar.
Zusätzlich gewinnen Schutzbriefe immer mehr an Bedeutung.
Schäden oder Pannen lassen sich oftmals nicht mehr selbst beheben, so dass nur der Gang zur Pannenhilfe oder der nächsten Werkstatt bleibt. Gut wenn man da 24 Stunden Hilfe über die Hotline bekommt.

Wenn Sie also vorhaben, sich demnächst selbst ein schickes Rad zuzulegen, achten Sie bitte genau auf die Konditionen des Versicherers. Bis zu welchem Verkaufspreis sind die Räder versicherbar? Wie sieht es mit den Entschädigungshöchstsummen aus? Was ist in der Versicherung alles inbegriffen und natürlich darf der Preisvergleich nicht fehlen.
Sie haben keine Lust auf eine ausgedehnte Recherche? Dann fragen Sie uns, natürlich unterstützen wir Sie auch in diesem Bereich gern bei der Vermittlung des besten Produktes.

Die Misere der Altersvorsorge

Wenn es um das Thema Altersvorsorge geht, stecken wir alle in einer großen Misere. Damit sind wir als Berater gemeint, aber auch Sie als zukünftiger Rentner.

Wir Berater kämpfen gegen ein kaum vorhandenes, bzw. veraltetes Finanzwissen und natürlich auch gegen ein meist negatives Image. Haben nicht auch Sie den leisen Gedanken im Hinterkopf, dass es uns Finanzberatern nur um den Abschluss und damit den Profit geht?
Um unseren Kunden mehr Transparenz zu bieten, haben wir bereits darüber informiert, was Sie bei einem Beratungsgespräch erwartet und wie dort die Abläufe sind.

Ihre Misere

Für Sie persönlich schön, für Ihre finanzielle Zukunft weniger, Ihre Lebenserwartung. Wir Deutschen werden immer älter und müssen einen deutlich längeren Zeitraum mit unserem Ersparten finanzieren. Mit unserer höheren Lebenserwartung kommen auch die Folgen des demographischen Wandels zum Tragen. Immer weniger Arbeitnehmer müssen immer mehr Rentner finanzieren. Das kann nicht funktionieren. Wer auf seinen Rentenbescheid schaut, wird feststellen, dass selbst dort eine private Vorsorge empfohlen wird. Unser Rentensystem passt weder zu unserer demographischen Entwicklung, noch zu den Erwerbsbiographien der meisten.
Dazu kommen steigende Mieten, schon heute ein Problem vor allem in den Ballungsräumen und steigende Lebenshaltungskosten im Allgemeinen. Auch die Kosten für Gesundheit und Pflege steigen seit Jahren.
Natürlich dürfen wir auch nicht vergessen, dass wir Deutschen die Sparweltmeister schlechthin sind. Bei der aktuellen Zinslage in Kombination mit der Inflation suboptimal.

Wenn beide aufeinander treffen.

Es wird deutlich, dass Berater ihre Kunden immer wieder falsch einschätzen. Bei der Informationsbeschaffung sind zum Beispiel Freunde und Familie gar nicht so wichtig sind wie gedacht. Produkttests wurden dagegen unterschätzt.
Die wichtigsten Merkmale einer Altersvorsorge sind für den Kunden das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Zuverlässigkeit des Produktes, weniger die persönliche Beratung.
In puncto Beratung stechen dann aber vor allem Transparenz und Eigenständigkeit hervor. Sich selbst zu informieren und vor allem zu entscheiden sind für Kunden besonders wichtig.
Diese Punkte sind schwer zu erfüllen, wenn beim Berater ohne eingehendes Gespräch einfach nur Angebote vorgelegt werden und der Kunde damit allein gelassen wird. Auch die Diversität der Möglichkeiten ist oft gering, da meist nur die Produktpalette eines einzigen Anbieters vorgelegt wird. Kann da ein Kunde zufrieden sein und die Beratung sogar weiter empfehlen? Wahrscheinlich nicht.

Trotzdem ist der Gang zum Berater sinnvoll.

Das Internet bietet eine Flut an Informationen. Den Durchblick zu behalten, ist schwierig. Vor allem wenn einem selbst die Fachkenntnisse fehlen. Zumal die Vorsorgeplanung flexibel sein sollte. Das Leben bietet immer wieder neue Überraschungen, an die man seine Vorsorge anpassen muss. Für einen selbst kaum möglich.
Aber warum dann zum Berater gehen? Natürlich kann er Ihnen auch eine Masse an Informationen bieten, aber einen Fakt sollte man nicht unterschätzen, seine Erfahrung. Er hat den Überblick über den Markt und kann Prognosen liefern, wie die Trends der Zukunft sind.
Außerdem hat er langjährige Erfahrungen mit seinen Produkten und vor allem, wenn er unabhängig ist wie wir, eine große Palette verschiedenster Anbieter. So kann Ihr Anlagekonzept direkt auf Sie persönlich zugeschnitten werden.

Sie fühlen sich bei Ihrem Berater nicht optimal beraten, haben Sorge ihm nicht vertrauen zu können? Dann fragen Sie ihn doch mal wie genau er an sein Fachwissen kommt. Worauf baut seine Erfahrung? Woher weiß er was die Trends von morgen sind? Warum bietet er Ihnen genau dieses eine Produkt an?
Wir haben vor einer Weile ausführlich erläutert, wie unser Fachwissen stets auf dem aktuellen Stand bleibt, in welcher Art wir uns fortbilden und so zu einem optimalen Marktüberblick kommen.

Unser Rat

Setzen Sie sich mit dem Thema Altersvorsorge auseinander. Trauen Sie sich den Gang zum Berater in Angriff zu nehmen und stellen Sie ihm Fragen. Unterschreiben Sie nicht, wenn Sie sich nicht wirklich sicher sind. Es geht um Ihre Zukunft.

Garantien sind sicher, Garantien sind gut

Hatten Sie auch das Gefühl, dass vor ein paar Jahren beim Thema Altersvorsorge nichts ohne Garantien ging? Bei den Versicherern lief damals nichts ohne sie, selbst die Politiker wurden durch die starke Lobby der Versicherer von ihrer Notwendigkeit überzeugt.
Plötzlich redet aber kaum noch einer davon. Nun gibt es „kapitalmarktnähere Produkte“ mit geringen Garantien oder fondsgebundene Lebensversicherungen, bei denen Garantien ganz weg fallen.

Aber warum ist das so?

Garantien sind teuer. Wir haben bereits über die Brisanz der Zinszusatzreserve berichtet. Durch das niedrige und zum Teil negative Zinsniveau auf europäische Staatsanleihen, ist es enorm schwer diese Garantien überhaupt noch zu erfüllen. Die Fondsmanager mussten die letzten Jahre ca.  80 – 90 % im sogenannten „Absicherungskapital“ anlegen. Das Geld wurde also in risikoarme festverzinsliche Wertpapiere angelegt. Zum Ende der Laufzeit haben sie auf diese Art die garantierte Mindestsumme für ihre Kunden angespart. Mit dem restlichen Geld wurde dann spekuliert. Schließlich muss ein Unternehmen auch Geld einnehmen. Ging alles gut, freuten sich die Manager. Schlug diese Investition fehl, war zumindest noch das garantierte Kapital für die Kunden da, das in der Zwischenzeit angewachsen ist.

Bei den aktuellen Zinsen muss man wahrscheinlich bereits um die 98 % des Kapitals in die Absicherung stecken. Keine Chance Geld „sinnvoll“ anzulegen. Wen überrascht es da, dass immer mehr Versicherer ihre Lebensversicherungen loswerden wollen?

Und was ist überhaupt mit den Garantien der alten Versicherungspolicen? Darf man sich da auf seinen 3,5 – 4 % Rendite ausruhen? Abgesehen davon, dass es Möglichkeiten gibt, mehr Rendite zu erwirtschaften, ist keine Garantie sicher! Die Versicherer haben einen Notausstieg. Sie können eine Anfrage beim Bundesamt der Finanzen stellen und nach Absprache die Garantien senken. So geschehen bereits beim Marktführer der Allianz. Also auch wenn vielleicht ein großer Name dahinter steht, überprüfen Sie Ihre Versicherungsunterlagen. Wir können gerne Alternativen mit Ihnen besprechen!

Berufsunfähigkeit, das trifft mich nicht

Die meisten Deutschen unterschätzen die Möglichkeit wegen einer Berufsunfähigkeit (BU) aus dem Arbeitsleben austreten zu müssen.

Sicher wird es vor allem Menschen mit riskanten Berufen oder starker körperlicher Beanspruchung treffen. Manch einer vermutet sogar, dass eine derartige Versicherung eher für ältere Menschen gedacht sei.
In einer Umfrage von Focus Online und Swiss Life schätzten 60 % der Befragten, dass jeder zehnte bzw. fünfzehnte seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen an den Nagel hängen muss. Fakt ist aber, dass es statistisch jeden Vierten trifft.
Dabei ist 83 % der Leute bewusst, dass sie in irgendeiner Art privat vorsorgen müssen. Dabei werden auch Produkte wie die Grundfähigkeitsversicherung, die Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder die Schwere-Krankheiten-Vorsorge immer bekannter.

Wenn es um die Frage geht, wann man am Besten eine BU abschließen sollte, wählen 75 % den Berufsstart. 5 % würden sogar erst bei Gründung einer Familie eine derartige Police abschließen. Aber immerhin 20 % sehen die Notwendigkeit eines Abschlusses bereits im Schulalter. Dem würden auch wir uns anschließen.
Je länger man mit einem Abschluss wartet, bzw. je älter man ist, desto eher läuft man Gefahr sich gewisse Erkrankungen zuzuziehen und umso teurer wird der Vertrag.

Aber nicht nur die Notwendigkeit einer Vorsorge wird unterschätzt, auch die Höhe der vereinbarten Rente wird falsch eingeschätzt. So würden sich 49 % zu gering oder sogar falsch absichern.

Bei einer BU sollte man die Finanzkraft des Versicherers beachten, schließlich beabsichtigt man sich langfristig zu binden. Außerdem gilt es, genauso wie bei anderen Verträgen, sich mit dem Kleingedruckten auseinanderzusetzen. Dies ist jedoch für den Laien meist kaum verständlich, für uns jedoch Alltag. Sprechen Sie uns an, in unserem Portfolio haben wir sicher einen Partner, bei dem nicht nur die Leistung, sondern auch der Preis stimmt.

An der Umfrage haben zwischen November 2017 und Januar 2018 4.262 Personen teilgenommen.

Lebensversicherung – der Klotz am Bein

Wer sich mit den aktuellen Nachrichten im Bereich der Lebensversicherer auseinander gesetzt hat, weiß, dass die klassische Lebensversicherung kaum eine Zukunft hat.
Hohe Kosten, niedrige Zinsen, da kann man schon fast froh sein, wenn man am Ende überhaupt die eingezahlte Summe wieder heraus bekommt.

Doch was haben Sie persönlich für eine Wahl?

  • Sie können den Vertrag kündigen und evtl. Abschläge in Kauf nehmen
  • Sie stellen den Vertrag beitragsfrei, so dass Sie zwar kein weiteres Geld in einen schlecht laufenden Vertrag investieren, Ihr investiertes Geld aber weiterhin immer weniger wird
  • Sie verkaufen den Vertrag, wodurch Sie auch wieder Verluste machen können

Keine dieser drei Varianten ist wirklich charmant und schon gar nicht zu empfehlen. Denn es gibt eine weitere Möglichkeit.

Sollten Sie Ihren Vertrag zwischen 01.07.1994 und 31.12.2007 geschlossen haben, besteht die Chance auf eine Rückabwicklung.
Es hat sich herausgestellt, dass vielfach die Widerrufsbelehrungen fehlerhaft sind und somit die Kunden nicht ausreichend über ihre Widerspruchsrechte aufgeklärt wurden. Dies haben der Bundesgerichtshof sowie der Europäische Gerichtshof bestätigt. In Deutschland betrifft das ca. 100 Mio. Verträge!
Die Versicherer müssen Ihnen in diesem Fall nicht nur Ihr Investment in voller Höhe auszahlen, sondern auch noch adäquate Zinsen und Zinseszinsen.

Der Haken, bürokratischer und juristischer Aufwand sind groß. Man kann sich vorstellen, dass die Versicherungen nur ungern die geforderten Summen auszahlen und einem größtmögliche Stolpersteine in den Weg legen.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Verträge überprüfen zu lassen. So haben Sie keine Arbeit und können alles einem Spezialisten für Rückabwicklungen überlassen. Die Prüfung Ihrer Verträge ist kostenlos. Nur im Erfolgsfall zahlen Sie einen prozentualen Anteil der zum Rückkaufswert hinzukommenden Summe. So haben Sie nicht nur keine Verluste, sondern können mit Ihrer Versicherung sogar noch Gewinn machen!
Natürlich unterstützen wir Sie auch, wenn Sie die Summe gewinnbringender anlegen möchten.

Rücklagen der Lebensversicherer

Rund 15 Mrd. € mussten die deutschen Lebensversicherer im letzten Jahr für die Zinszusatzreserve zurücklegen. Ein neuer Rekord.

Doch was ist die Zinszusatzreserve( ZZR)?
In den Verträgen der Lebensversicherer werden dem Kunden Garantien zugesichert. Diese Garantien sind aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB immer schwerer zu erwirtschaften. Aus diesem Grund müssen sie Reserven anlegen.
Bei dem aktuellen Referenzzinssatz von 2,21 % müssen demnach für sämtliche Verträge, die eine höhere Rendite als 2,21 % garantieren, Reserven angelegt werden. Dies betrifft im Durchschnitt 90 % der abgeschlossenen Verträge!
Laut der Rating-Agentur Assekurata, wurden inzwischen 60 Mrd. € zwangsweise zurückgelegt. Geld womit die Versicherer also nicht arbeiten können.
Doch wie soll auf diese Weise noch genug Kapital für die Auszahlung der Kunden erwirtschaftet werden? Schließlich wird sich dieses Szenario in der Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nach nicht verbessern. Im Gegenteil. Sollte sich an der Zinspolitik nichts ändern, läge der Referenzzins bald bei 1,87 %. Für 2018 würde damit eine ZZR von 18 Mrd. € prognostiziert. 2019 sähe es noch schlechter aus.

Das Wort „Herausforderung“ in Bezug auf die Zukunft der Lebensversicherer wird da der Lage definitiv nicht gerecht. Doch am Ende betrifft es uns Kunden!
Auch wenn bereits eine Anpassung der Berechnung der ZZR gefordert wird und der Politik Druck gemacht wird, ist die Zukunft der Kunden mehr als ungünstig. Denn was sind schon Garantien? Wer garantiert uns, dass die Garantien bestehender Verträge nicht gesenkt werden können?

Fakt ist, dass sich Lebensversicherungen für uns Kunden kaum noch lohnen. Neuverträge bringen kaum noch Rendite, so dass zusammen genommen mit der Inflation, am Ende kaum noch etwas für uns raus springt. Wer noch einen Vertrag mit hoher Rendite laufen hat, wird nicht sicher sein können, dass diese nicht auch irgendwann gesenkt wird.
Wer wirklich für seine Zukunft vorsorgen will, sollte dies auf anderem Wege tun!

Quiz

Zahlen oder nicht zahlen, das ist hier die Frage

Frau Müller beschließt, einen Mädelsabend mit ihren Freundinnen zu machen. „Aber Schatz, wer kümmert sich dann um Lisa?“ Herr Müller reagiert leicht panisch. Wie soll er so ganz allein den Abend mit der vierjährigen kleinen Tochter verbringen? Das geht doch nie gut!

„Am Besten ich nehm‘ sie mit zu Holger und Bernd, da kann ich ein bisschen zocken und sie kann zugucken“, denkt er sich. So ein Männerabend ist immer gut.

Eine Stunde später sitzt Herr Müller also mit seinen Kumpels vor der Spielekonsole und Tochter Lisa? Die ist längst gelangweilt und in der Wohnung auf Entdeckungstour – natürlich unbemerkt.

Im Schlafzimmer stutzt sie, „Was ist denn das?“ Sie geht zum Bett und schaut sich die Matratze näher an. „Sowas hab ich ja noch nie gesehen, ein Bett aus Stroh!“ Unbedacht stellt sie ihr Wasserglas auf dem Bett ab. Im selben Augenblick kippt es um, das Wasser sickert sofort ein.
„Da kommt ja gar nichts unten durch? Wie viel Wasser braucht man wohl, bis es unten tropft“, grübelt sie und stapft in die Küche um Nachschub zu holen.
So kippt sie Wasserglas für Wasserglas über die Matratze und wartet gespannt auf den Moment, wo es durchsickert.

Herr Müller, gerade die Spielrunde verloren, fragt sich überrascht wo seine Tochter steckt. „Eben war sie doch noch hier! Ich gehe besser mal nachschauen.“

Suchend schaut er ins Schlafzimmer und sieht er gerade noch, wie sie ein weiteres Glas Wasser über dem Bett leert. „Nicht!“, Herr Müller stolpert auf seine Tochter zu und versucht sie aufzuhalten. „Was machst Du denn da?!“

Fazit des Abends: Tochter Lisa hat die exklusive Strohmatratze von Kumpel Holger ruiniert. Ein ziemlich teurer Schaden! Herr Müller ist erleichtert, dass er gut versichert ist.

Doch übernimmt in diesem Fall die Versicherung den Schaden? Was meinen Sie?

 

 

Untermieter

Bäume, Fallrohre oder blanke Hauswände, wer wissen will, wie ein Marder in seine Behausung kommt, wird leider viele Möglichkeiten finden. Dabei ist es egal, ob sich diese in der Garage, der Gartenlaube oder über dem eigenen Schlafzimmer befindet.

Die nächtliche Heimkehr um vier Uhr morgens und das Kindergetrappel im Frühjahr sind zwar nervig, aber immer noch die geringsten Probleme.
Auch wenn es das heißgeliebte Auto trifft, kann man noch von harmlosen, wenn auch sehr ärgerlichen Schäden sprechen.

Anders sieht es da im Haus aus. Denn der Marder richtet sich durchaus sehr gemütlich ein.
Da wären eine Schlafkammer, aber auch eine Speise- und Toilettenkammer. Quasi eine 3-Zimmer-Wohnung und das auch gern mitten in Hamburg.

Die Folgen?

Zunächst einmal müssen Gänge durch die Dämmung des Dachs zu den jeweiligen Kammern „gegraben“ werden. Natürlich gibt es auch mehrere Ein- und Ausgänge zur Marderwohnung.
In der Speisekammer werden Futterreste für schlechte Zeiten gelagert und die Toilette brav zum Koten und Urinieren benutzt – Marder sind reinliche Tiere. Wer in diesem Zuge beachtet, dass Dachgeschosse gern schlicht mit Gipsplatten ausgebaut sind, kann sich vorstellen was dann folgt.

Wer jedoch sein Schlafzimmer nicht unter dem Dach hat, Gerüche durch gute Durchlüftung in der Wohnung noch nicht wahrzunehmen sind, bemerkt seinen Untermieter vielleicht gar nicht. Bis die Schäden dann unübersehbar sind.

Wer also pelzige Untermieter vermutet, sollte sich sofort an den Vermieter wenden. Wenn tatsächlich Schäden entstanden sind, wird dessen Haftpflichtversicherung dafür aufkommen.

Den Untermieter aber langfristig los zu werden, wird schwer.
Fachmännische Hilfe bieten da die Stadtjäger. Sie stehen einem in diesem Fall mit Rat und Tat zur Seite. Ihre Adresse bekommen Sie bei Ihrem Ordnungsamt.

Bis dahin helfen dann leider nur Ohrstöpsel.

Oh du schöne Weihnachtszeit

Die Tage bis Heilig Abend sind gezählt. Der Adventskranz steht auf dem Tisch und der Tannenbaum ist vielleicht auch schon geschmückt.
Die Tannennadeln werden in der warmen Raumluft immer trockener und irgendwann passiert‘s. Plötzlich brennen die Zweige wie Zunder. Man hat vergessen die Kerze aus zu machen, oder ist an den Tannenbaum gestoßen. Jedes Jahr kommt es zu einer Vielzahl an Wohnungsbränden. Die wenigsten haben dann Feuerlöscher oder Wassereimer parat.

Die Schäden bei einem solchen Feuer sind oftmals hoch. Die Einrichtung verbrennt, die Wände sind verkohlt. Wenn dann auch noch teure Weihnachtsgeschenke unter dem Tannenbaum lagen, gibt es außer dem Verlust auch noch traurige Kinderaugen.

Doch was nun?

Wer ist jetzt wofür zuständig? Praktisch ist natürlich, wenn man einen Makler hat, der sämtliche Schäden an die jeweiligen Versicherungen weiterleitet. So muss man sich nach dem Schock nicht auch noch selbst kümmern.
Ansonsten ist die Hausratversicherung für sämtliche Gegenstände „die man raustragen kann“, zuständig. Darunter fallen Möbel, Teppiche, Geschenke, usw. Diese sollten genau aufgelistet und am Besten fotografiert werden.
Die Gebäudeversicherung kümmert sich dagegen um die Schäden am Gebäude selbst. Hier geht es dann z.B. um die verkohlten Wände.

Natürlich wünschen wir Ihnen, dass Ihnen dieses Erlebnis erspart bleibt und Sie ein entspanntes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Liebsten verbringen können. Sollte jedoch etwas sein, werden wir auch zwischen den Jahren für Sie da sein.

Frohe Weihnachten – Ihr Fairmaster-Team