Silber – warum Sie jetzt investieren sollten

Niedrigzinsen und steigende Inflation hindern die Deutschen nicht daran weiterhin Sparweltmeister Nummer 1 zu sein. Dabei wird für dieses Jahr ein realer Wertverlust der Bankguthaben von ca. 50 Mrd. Euro prognostiziert. Rechnet man die Verluste von 2011 bis 2018 zusammen, kommt man auf  stolze 125 Mrd. Euro.

Zeit was zu ändern!

Deutlich attraktiver als Sparen ist die Geldanlage in Silber. Wer wissen möchte, wie attraktiv eine Anlage in Edelmetalle ist, sollte sich die geologische Reichweite des jeweiligen Metalls ansehen. Sie gibt an, wie lange der Rohstoff noch reicht, wenn der Verbrauch im Vergleich zu heute annähernd gleich bleibt.
Hierzu werden die nachgewiesenen Reserven und Ressourcen zusammengerechnet und durch den jährlichen Verbrauch geteilt. Beispielsweise wird Eisen vermutlich noch ca. 597 Jahre reichen, während Kupfer mit 177 Jahren schon deutlich knapper ist.
Die Silbervorräte reichen bei den aktuell nachgewiesenen Reserven dagegen nur noch 29 Jahre. Gold steht mit etwa 37 Jahren noch etwas besser da. Bedenken sollte man allerdings, dass Silber meist nur Nebenprodukt der Basismetall- oder Goldförderung ist. Sollte also die Bergbauindustrie aufgrund der niedrigen Basismetallpreise beschließen, die Förderung zu senken, wird sich die Lage schnell zuspitzen.

Entscheiden können Sie sich beim Kauf von Silber, ob Sie es Zuhause oder beispielsweise in Kanada lagern möchten. Über die Unterschiede klären wir Sie gern auf.
Sollten Sie sich dagegen für Gold interessieren, haben wir auch da sehr interessante Angebote für Sie. Sprechen Sie uns einfach an!

Nachhaltigkeit

In vielen Bereichen des Lebens ist Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein oder Schonung des Klimas nicht mehr weg zu denken. Viele achten auf regional hergestellte Lebensmittel, ökologische Produktion oder boykottieren gewisse Hersteller.
Warum also nicht auch im Bereich der Kapitalanlage auf Nachhaltigkeit achten?
Der Trend geht zumindest stark in diese Richtung. Ende 2016 ist in Deutschland der Anteil an nachhaltigen Kapitalanlagen um 15 % auf ein Anlagevolumen von 156 Mrd. Euro gestiegen und der Trend hält an.
Auffällig ist jedoch, dass es sich hauptsächlich um institutionelle Anleger handelt. Nur wenige private Anleger trauen sich an diesen Markt. Befürchtet werden schlechte Renditen, Produktinformationen sind oft unklar oder unzureichend und die nachhaltige Wirkung scheint fraglich. Wer dann noch an die Pleite der Solarbranche oder das Windkraftunternehmen Prokon denkt, möchte sich verständlicher Weise nicht die Finger an derartigen Kapitalanlagen verbrennen.

Aber sind nachhaltige Kapitalanlagen so schlecht wie ihr Ruf?
Die Steinbeis-Hochschule in Berlin hat 195 Studien zum Thema Nachhaltigkeit analysiert und zusätzlich eigene Berechnungen durchgeführt. Nur eine Hand voll Untersuchungen schlossen auf ein negatives Rendite-Risiko. Im Wesentlichen zeigte diese Untersuchung ein neutrales Ergebnis. Nachhaltige Kapitalanlagen sind also nicht schlechter als die traditionellen Anlageformen. Mehrere Studien lieferten dagegen sogar eine positive Prognose.

Es ist also unsere Aufgabe Produktinformationen so aufzubereiten, dass sie leicht verständlich sind und insbesondere den Nachhaltigkeits-Aspekt gut heraus stellen. Die Einführung von Gütesiegeln und unabhängigen Kontrollorganen würden sicher das Vertrauen stärken und mehr Kleinanlegern den Weg in diesen Markt erleichtern. Der Wunsch klimabewusst, sozial und ethisch zu handeln ist bei den Menschen da. Also wird es Zeit auch den Markt der Kapitalanlagen danach auszurichten.

Wir können Ihnen bereits Produkte aus diesem Bereich anbieten und hoffen, unsere Produktpalette noch weiter ausbauen zu können.
Sollten Sie Interesse haben, können Sie gern einen Beratungstermin mit uns vereinbaren, oder uns zu einer der regelmäßigen Kundenveranstaltungen begleiten.

Betongold als Investmentstrategie

Wenn es um Finanzen geht, haben die Deutschen hauptsächlich zwei Anlagestrategien. Entweder das Geld wird auf dem Bankkonto geparkt, oder es wird eine Immobilie angeschafft.

Da wir bereits mehrfach erwähnt haben, dass die Variante mit dem Sparkonto nichts bringt, fragt sich nun ob eine vermietete Immobilie die bessere Wahl ist.

Was muss in diesem Zuge beachtet werden?

Zunächst einmal benötigt man für den Kauf einer Immobilie ein hohes Maß an Eigenkapital. Wer sich verkalkuliert hat und seine Immobilie wieder veräußern muss, sollte beachten, dass er nicht einfach ein paar Anteile verkaufen kann und dass ein Kauf immer eine langfristige Investition ist.
Folgende Punkte sollten beachtet werden:

  • Die Zinsen können im Laufe der Investitionszeit steigen. Folglich kann die Rendite ins Minus rutschen, da die Miete nicht im gleichen Maße angehoben werden kann
  • Es muss immer mit einem Mietausfall oder auch Vandalismus gerechnet werden
  • Bei einem Mehrfamilienhaus können Sonderumlagen anfallen
  • Sie haben ein hohes Einzelrisiko (richtige Stadt, richtige Lage, richtiges Angebot, usw.)
  • Sie müssen ca. 10 % des Kaufpreises als Nebenkosten mit einkalkulieren

Beispiel:

Sie kaufen ein Haus für 250.000 € mit dem passenden Grundstück für 100.000 €.
Als Eigenkapital haben Sie 100.000 € und müssen als Darlehen 250.000 € aufnehmen.

12.000 €  (Einnahme Kaltmiete p.a.)
-2.000 € Aufwand (Reparatur, Verwaltungsrücklage)
-5.000 € (Schuldzinsen)
-3.500 € (Instanthaltungsrücklage)
1.500 € (Nettoertrag)

Sie haben also auf die 100.000 € Eigenkapital eine Rendite von 1,5 %. Ziehen Sie davon die Inflation ab, machen Sie ein Verlustgeschäft.

Das passt zu einer Statistik zur Mietrendite in Deutschland:

  • 28 % der Objekte haben eine negative Rendite
  • 21, 3 % liegen bei einer Rendite von 0 – 2 %
  • 21,8 % liegen zwischen 2 – 4 % Rendite
  • 12,2 % liegen bei 4 – 6 % Rendite
  • 16,7 % liegen über 6 %

Eine Kapitalanlage sollte mindestens eine Rendite von 4 % bringen. Sie sehen bei diesem Ergebnis, dass gerade einmal ein Drittel der Investments wirklich sinnvoll sind.
Wenn Sie zu dem erfolgreichen Drittel gehören wollen, sollten Sie sich genau informieren, welches für Sie die sinnvollste Strategie ist.

Sneaker sind nicht nur coole Treter

Es gibt neben den klassischen Wertanlagen auch Varianten, die dem ein oder anderen vielleicht mehr zusagen.
Sneaker sind herrlich bequem, chic und für den ein oder anderen sicher auch ein Statement. Sie können aber nicht nur das, sie können auch  richtig Geld einbringen. Man denke nur an die Schuhe von Michael J. Fox, die sich auf Knopfdruck geschnürt haben, oder die „Nike Air Jordan“ von Basketball-Superstar Michael „Air“ Jordan. Einfach jeder kennt sie.
Für die Nike Mag von Marty McFly hat ein Sammler 2016 beispielsweise 104.000 Dollar ausgegeben. Doch nicht nur Sammler interessieren sich für diese Wertanlage, sondern vor allem auch Sneaker-Kenner.

Dabei werden für die Schuhe von Nike, Adidas oder Asics keine großen Summen verlangt. Es geht einfach nur um geschicktes Marketing. So bringen die Hersteller alle paar Wochen streng limitierte Auflagen von wenigen Hundert oder gar nur ein paar Dutzend Paare auf den Markt. Der Hype ist vergleichbar mit dem Run auf das neueste iPhone von Apple. Da wird auch schon mal vor dem Schuhladen campiert.
Wer da mitmischen will, muss vor allem eines, recherchieren. In den sozialen Netzwerken wird bekannt gegeben, wann der nächste Termin für die Veröffentlichung der neuesten Modelle ist.

Bei uns in Deutschland wurde ein Schuh von Adidas berühmt. Gemustert wie die Sitzpolster der Berliner U-Bahn enthielt er ein Jahresticket der Berliner Verkehrsbetriebe. 500 Paar kamen in die Läden und kosteten bei Verkaufsstart gerade einmal 180 Euro. Allein das Jahresticket der Verkehrsbetriebe hat einen Wert vonl 760 Euro. Natürlich war er sofort ausverkauft.
Inzwischen wird er im Internet für mindestens 650 Euro gehandelt, ein Gewinn von stolzen 260 Prozent!

Wer in diesem Bereich mitmischen will, muss schnell sein. Die Hersteller bieten Verlosungen an, in denen man das Kaufrecht am Schuh gewinnen kann.  Der Gewinner hat dann das Recht den Schuh zum Herstellerpreis zu kaufen. Wer den Schuh weiterverkaufen möchte sollte abwägen. Am Tag der Erscheinung sind die Schuhe noch am wertvollsten. Trägt jedoch ein berühmter Künstler die Treter in der Öffentlichkeit, schnellen die Preise für das Modell sofort in die Höhe. Wer dagegen zu lange wartet, kann das Pech haben, dass ihr Wert nicht mehr viel höher liegt als der Anfangspreis.
Wechselnde Moden oder neue Technologien machen den Markt sehr volatil. Aber wenn es mit dem Verkauf nicht klappt, kann man den Schuh zur Not ja immer noch tragen.

Wer sich noch über andere ungewöhnliche Wertanlagen informieren möchte, kann sich gerne unsere Artikel über Musikinstrumente oder Whiskey durchlesen.

Die Misere der Altersvorsorge

Wenn es um das Thema Altersvorsorge geht, stecken wir alle in einer großen Misere. Damit sind wir als Berater gemeint, aber auch Sie als zukünftiger Rentner.

Wir Berater kämpfen gegen ein kaum vorhandenes, bzw. veraltetes Finanzwissen und natürlich auch gegen ein meist negatives Image. Haben nicht auch Sie den leisen Gedanken im Hinterkopf, dass es uns Finanzberatern nur um den Abschluss und damit den Profit geht?
Um unseren Kunden mehr Transparenz zu bieten, haben wir bereits darüber informiert, was Sie bei einem Beratungsgespräch erwartet und wie dort die Abläufe sind.

Ihre Misere

Für Sie persönlich schön, für Ihre finanzielle Zukunft weniger, Ihre Lebenserwartung. Wir Deutschen werden immer älter und müssen einen deutlich längeren Zeitraum mit unserem Ersparten finanzieren. Mit unserer höheren Lebenserwartung kommen auch die Folgen des demographischen Wandels zum Tragen. Immer weniger Arbeitnehmer müssen immer mehr Rentner finanzieren. Das kann nicht funktionieren. Wer auf seinen Rentenbescheid schaut, wird feststellen, dass selbst dort eine private Vorsorge empfohlen wird. Unser Rentensystem passt weder zu unserer demographischen Entwicklung, noch zu den Erwerbsbiographien der meisten.
Dazu kommen steigende Mieten, schon heute ein Problem vor allem in den Ballungsräumen und steigende Lebenshaltungskosten im Allgemeinen. Auch die Kosten für Gesundheit und Pflege steigen seit Jahren.
Natürlich dürfen wir auch nicht vergessen, dass wir Deutschen die Sparweltmeister schlechthin sind. Bei der aktuellen Zinslage in Kombination mit der Inflation suboptimal.

Wenn beide aufeinander treffen.

Es wird deutlich, dass Berater ihre Kunden immer wieder falsch einschätzen. Bei der Informationsbeschaffung sind zum Beispiel Freunde und Familie gar nicht so wichtig sind wie gedacht. Produkttests wurden dagegen unterschätzt.
Die wichtigsten Merkmale einer Altersvorsorge sind für den Kunden das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Zuverlässigkeit des Produktes, weniger die persönliche Beratung.
In puncto Beratung stechen dann aber vor allem Transparenz und Eigenständigkeit hervor. Sich selbst zu informieren und vor allem zu entscheiden sind für Kunden besonders wichtig.
Diese Punkte sind schwer zu erfüllen, wenn beim Berater ohne eingehendes Gespräch einfach nur Angebote vorgelegt werden und der Kunde damit allein gelassen wird. Auch die Diversität der Möglichkeiten ist oft gering, da meist nur die Produktpalette eines einzigen Anbieters vorgelegt wird. Kann da ein Kunde zufrieden sein und die Beratung sogar weiter empfehlen? Wahrscheinlich nicht.

Trotzdem ist der Gang zum Berater sinnvoll.

Das Internet bietet eine Flut an Informationen. Den Durchblick zu behalten, ist schwierig. Vor allem wenn einem selbst die Fachkenntnisse fehlen. Zumal die Vorsorgeplanung flexibel sein sollte. Das Leben bietet immer wieder neue Überraschungen, an die man seine Vorsorge anpassen muss. Für einen selbst kaum möglich.
Aber warum dann zum Berater gehen? Natürlich kann er Ihnen auch eine Masse an Informationen bieten, aber einen Fakt sollte man nicht unterschätzen, seine Erfahrung. Er hat den Überblick über den Markt und kann Prognosen liefern, wie die Trends der Zukunft sind.
Außerdem hat er langjährige Erfahrungen mit seinen Produkten und vor allem, wenn er unabhängig ist wie wir, eine große Palette verschiedenster Anbieter. So kann Ihr Anlagekonzept direkt auf Sie persönlich zugeschnitten werden.

Sie fühlen sich bei Ihrem Berater nicht optimal beraten, haben Sorge ihm nicht vertrauen zu können? Dann fragen Sie ihn doch mal wie genau er an sein Fachwissen kommt. Worauf baut seine Erfahrung? Woher weiß er was die Trends von morgen sind? Warum bietet er Ihnen genau dieses eine Produkt an?
Wir haben vor einer Weile ausführlich erläutert, wie unser Fachwissen stets auf dem aktuellen Stand bleibt, in welcher Art wir uns fortbilden und so zu einem optimalen Marktüberblick kommen.

Unser Rat

Setzen Sie sich mit dem Thema Altersvorsorge auseinander. Trauen Sie sich den Gang zum Berater in Angriff zu nehmen und stellen Sie ihm Fragen. Unterschreiben Sie nicht, wenn Sie sich nicht wirklich sicher sind. Es geht um Ihre Zukunft.

Der Bankenplan der EU

Im Juli 2017 gab die Nachrichtenagentur Reuters Überlegungen der EU bekannt, die uns Bankkunden aufhorchen lassen sollten.
Es geht darum, die Konten der Kunden einzufrieren, sobald eine Bank vom Zusammenbruch bedroht ist. So könnte die Bankenaufsicht einen Auszahlungsstopp von 5 bis maximal 20 Tagen erlassen. Dadurch soll ein Run auf die Banken vermieden werden, wie es bereits in Griechenland, Spanien oder Italien geschehen ist.
Während der Auszahlungssperre könnte die Bank entweder aufgespalten werden, oder ein Notverkauf an ein anderes Geldinstitut erfolgen. Bei einer Spaltung würde ein nicht mehr zu rettender Anteil (die „Bad-Bank“) vom überlebensfähigen abgespalten werden.
Bei beiden Varianten hätten Kunden keine Möglichkeit Einlagen zu entnehmen. Auch Gläubiger dürften keine Bankschuldverschreibungen abstoßen.
Aber es geht noch schlimmer.

Da wäre einmal die Tatsache, dass die Einlagen von Privatpersonen, Personengesellschaften und kleinen Kapitalgesellschaften nur bis zu einer Höhe von 100.000 € von der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) abgedeckt sind. Weiterhin sagt aber selbst die EdB von sich, dass sie nicht für eine schwere Krise des gesamten Bankensektors ausgelegt ist. Sollte es also zum Fall aller Fälle kommen, wäre die EdB von aller Leistung befreit!  Was dann wäre, weiß niemand.

Geraten die Banken in Schieflage, wird es zuerst die Aktionäre, dann die Gläubiger und anschließend die Sparer mit einer Einlage von über 100.000 € treffen. Reichen diese Sicherheiten nicht aus, werden die Sparer ihr komplettes Kapital verlieren. Sie werden also schlichtweg enteignet.

Die Politik verspricht jedoch, dass keine Rettung von maroden Kreditinstituten mehr durch die Steuerzahler geschehen soll! Aber macht es einen Unterschied, ob es uns als Steuerzahler trifft oder als Sparer? Wohl kaum.

Wir können nur immer wieder betonen, dass Sie Ihr Geld nicht auf der Bank parken sollten. Investieren Sie Ihr Geld in einem wohl überlegten Konzept. Nutzen Sie verschiedene Laufzeiten, verschiedene Anlagemethoden oder Einzahlungsmodalitäten. Ihr Anlagekonzept sollte flexibel sein. Flexibel wie Ihr eigenes Leben.

Bitcoin, Krypto und Co.

Jeder der im Internet unterwegs ist, wird in den letzten Monaten kaum um die Begriffe Bitcoin, Blockchain oder Kryptowährung herum gekommen sein.
Ständig gibt es neue Schlagzeilen. Ständig werden neue Rekordstände von Bitcoin bejubelt und gefeiert. Man könnte meinen, jeder der nicht investiert, ist einfach dumm.
Kaum bricht der Bitcoin ein, ist wiederum von der „Kryptoblase“ die Rede. Finger weg, viel zu spekulativ.

Wenn es um das Thema Kryptowährungen geht, wird immer nur in Extremen gesprochen. Alles ist stets hochdramatisch. Dabei sollte man sich bewusst machen, dass Bitcoins rein durch das Vertrauen der Käufer gedeckt sind. Sie sind nicht materiell, sondern reine Bits und Bytes, quasi Nullen und Einsen.

Fällt der Bitcoin wie zuletzt um 30 %, so ist das normal. Kann der Bitcoin noch weiter fallen? Klar, sogar noch viel stärker. Genauso kann er aber auch wieder in die Extreme steigen. Prognosen sind da schwer zu treffen.

Grundsätzlich sind reine Kryptowährungen sehr riskant und als reine Spekulation zu betrachten. Es gibt dennoch für beide Richtungen, den Fall und den Anstieg, gute Argumente. So haben Firmen, die an ihren Namen „Krypto“ oder „Blockchain“ angehängt haben, mehrere hundert Prozent am Aktienmarkt zugelegt. Dabei ist es den Investoren egal ob ein Unternehmen überhaupt mit dem Thema zu tun hat, niemand macht sich die Mühe genauer hinzuschauen. Man kann sagen, es ist eine wahre Kryptomanie ausgebrochen. Vergleichbar ist sie inzwischen mit der Dotcomblase. Wenn man aber bedenkt, dass inzwischen mehr Geld in Bitcoin und Co. investiert wurde, als in reale Werte, fragt man sich schon, ob das wirklich gut gehen kann.
Andererseits ist der Markt noch jung. Die Masse der Menschen ist noch gar nicht im Kryptomarkt angekommen. Erst langsam findet der Bitcoin den Weg an die Börsen, wo es großen institutionellen Anlegern ermöglicht wird, zu investieren. Außerdem ist die Menge an Bitcoins auf 21 Mio. begrenzt. Aktuell gibt es ca. 16,8 Mio. Bitcoins. Niemand kann also Bitcoins „nachdrucken“.

Wer also unbedingt in Kryptowährungen investieren möchte, sollte dies bitte nur mit „Spielgeld“ tun. Der Markt ist viel zu spekulativ. Wenn er wie bei der Dotcomblase zusammenbricht, werden viele Menschen viel Geld verlieren.

Wer dagegen lieber in  „echte“ Werte investiert und eine Rendite von 10 % per anno haben möchte, kann gern zu uns kommen. Wir beraten gern.

Herausforderung Kundengespräch

Wer hört es nicht noch in seinen Ohren, wenn Eltern oder Großeltern uns belehrten, dass wir unser Geld fleißig sparen und zur Bank bringen sollten. „Weltspartag“, auf zur Bank und dann stolz in sein Sparbuch schauen, wie toll man schon gespart hat.
Das sind Kindheitserinnerungen, die die meisten von uns noch kennen dürften.

Warum Glaubenssätze, die wir aus der Kindheit kennen, ändern?

Weil Tagesgeld, Festgeld, Sparbücher, Bausparverträge, u.a. keine Zinsen mehr bringen. Berechnen wir die Inflation mit ein, verlieren wir Geld. Auch wenn die Zahl auf dem Konto gleich bleibt, verliert das Geld an Wert, wir bekommen weniger dafür.
Alternative ist da auch ein Klassiker, den wir in der Kindheit schon gehört haben. Hausbau oder Kauf eines Eigenheims. Für die Familie, für das Alter.
Und so gehen wir Deutschen schön fleißig arbeiten, um den benötigten Kredit die nächsten 25 Jahre abzuzahlen. Blöd wenn da was schief geht.

Und so sitze ich im Kundengespräch und soll diese Grundfeste, die sich früh in uns manifestiert hat, wieder zerstören. „Nein, Ihr Geld ist auf dem Konto nicht gut gelagert“. „Nein, sparen lohnt sich nicht mehr“.
Also versuche ich, meine Erfahrungen der letzten 3 Jahre innerhalb von anderthalb Stunden an den Kunden weiter zu geben. Kein leichtes Unterfangen.

Die Reaktionen sind jedoch meist gleich: Unverständnis, Erstaunen, dann die Erkenntnis.

Also:

  • Wollen Sie Ihr Geld so anlegen wie die Bank es Ihnen sagt, oder so wie sie es selber macht?
  • Glauben Sie, dass eine Bank, die 100 Mio. € anlegt, mit einer Rendite von 1 – 3 % zufrieden ist? Und das, obwohl das Geld sicher angelegt sein muss.
  • Was wünschen Sie sich wirklich?

Ihre Erkenntnis nach dem Gespräch sollte sein, dass Warten auf höhere Zinsen keinen Sinn macht. Passen Sie Ihre Finanzstrategie der heutigen Zeit an.
Hohe Zinsen sind mehr als unwahrscheinlich, sonst gäbe es bereits viele Staaten, die bereits pleite wären. Also, Zeit für ein neues Konzept.

Ich freue mich Ihr Finanzberater zu sein und bin gespannt auf das nächste Gespräch.

Whisky als alternatives Investment

Die Nachfrage ist hoch, die Preise steigen und alte Bestände neigen sich vielerorts dem Ende zu. Beste Voraussetzungen also in Whisky eine sichere Wertanlage zu sehen.

Es gibt aber sehr viele Whiskys und man sollte sich gut überlegen, in welche man investiert.

Und beim richtigen Griff freut sich der Investor über eine beachtenswerte Rendite.

Ich kenne einige Whiskys, die 2015 als limitierte Edition auf den Markt kamen und jetzt schon für 300 € gehandelt werden, der Startpreis war knapp unter 100 €. Manchmal sind sog. Editionen allerdings schon von Beginn an überteuert, aber „no risk no fun“.

Zwar ist dies keine Anlageberatung, dennoch möchte ich Ihnen im Folgenden einige Tipps geben.

 

Wann sollte man Whisky-Investor werden? Jetzt!

 

Allein in den jüngst vergangenen Jahren trat eine unüberschaubare Masse an Whiskys auf den Markt. Ein Ende scheint nicht in Sicht. Und während die Nachfrage in Deutschland und anderen europäische Märkten vergleichsweise stagniert, streben vor allem asiatische Märkte wie China, Japan und Indien nach mehr Whisky. Die Konsequenz: Auch die nächsten 10 bis 20 Jahre bleibt eine hohe Nachfrage gesichert.

Es gibt aktuell in erster Linie nur eine Investitonskategorie: Single Malt Scotch Whisky.

Mittlerweile gibt es einen beachtenswerten Mangel an alten Whiskys. Während also Genusstrinker aktuell eine tolle Zeit erleben, ist sie für Investoren geradezu großartig. Viele Anleger gehen dabei den einfachen und sicheren Weg, indem sie neue, limitierte Single Malts einkaufen und horten. Möchten Sie diesen Weg ebenfalls einschlagen, so sollten Sie darauf achten, was der Hersteller unter „limitiert“ versteht. Eine Flaschenzahl unter 10.000 sollte beachtet werden. Dies bringt es mit sich, dass sich der Single Malt dann meist bereits bei Marktstart im Bereich von 100,- € oder darüber aufhält.

 

Welchen Marken sind bei Kennern beliebt?

 

Wertvoll ist und wird nur jener Whisky, der von einer bekannten Destillerie wie Lagavulin, LaphroaigMacallanArdbeg usw. stammt.

Der spätere Preis und somit die Rendite richtet sich nach der Nachfrage. Daher gilt: Je bekannter die Marke, desto größer die Nachfrage. Sofern möglich sollten Sie auch auf Single Cask Abfüllungen in Fassstärke achten.

 

An wen und für wie viel verkaufen?

Währen für den Investor die Rendite im Fokus steht, ist es für den Sammler die Leidenschaft. Wobei natürlich auch über Foren, Netzwerk etc. Investoren direkt an Sammler verkaufen können.

Sollten Sie Probleme haben den aktuellen Wert eines Single Malts abzuschätzen, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Verfolgen Sie zum einen ähnliche Auktionen bei eBay oder anderen großen Internetmarktplätzen.

Eine andere Möglichkeit den Wert eine Flasche zu bestimmen, bieten Unternehmen wie das schottische Whisky Highland oder der World Whisky Index.

Der Verkauf Ihrer Whisky-Anlage über eBay ist zwar möglich, hat aber gewisse Nachteile. Zwar erreichen Sie hier eine große Anzahl an Whiskyfans, allerdings können die fälligen Gebühren einer Auktion die Rendite empfindlich treffen.

Auch ist es hier nach meiner Einschätzung eher selten, dass Single Malts für einen ihrer Rarität entsprechenden Wert verkauft werden. Für Whiskygeschäfte seriösere Auktionsplattformen sind Scotch Whisky Auctions oder auch Bonhams und Mulberry Bank.

 

Whisky Investment: Was Sie grundsätzlich beachten sollten

 

Whisky als Wertanlage hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber allen anderen Anlagen wie Aktien, Immobilien etc. Sollte der Markt einbrechen oder die Nachfrage unerwartet fallen, können Sie den Whisky immer noch selbst genießen.

Nur fallen lassen sollten Sie die Flasche nicht.

Seien Sie langatmig! Die Investition in Whisky ist ein langjähriges Geschäft. Während gelegentlich der ein oder andere Tropfen auch nach wenigen Jahren eine ansehnliche Rendite abwirft, sollten Sie sich beim Gros Ihrer Investitionswhiskys auf einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren einstellen.

Des Weiteren gilt wie auch bei anderen Investitionsgeschäften: Kennen Sie den Markt. Kennen Sie die Brennereien, in deren Whisky Sie Ihr Geld anlegen. Und: Investieren Sie nur in das, was Sie zur Not verkraften zu verlieren.

 

Warum die Amis reich sind und wir nicht

Die Menschen waren noch nie so reich. Das globale Netto-Geldvermögen liegt aktuell bei 128,5 Billionen Euro. Seit der Finanzkrise 2007 wurden in den Industrieländern pro Jahr durchschnittlich eine Billion Euro zurückgelegt.
Eigentlich eine Menge Geld, wenn man einen Punkt außen vor lässt. Es hätten 300 Milliarden Euro mehr sein können! Zwei Drittel der investierten Gelder gingen an die Banken. Paradox wenn man bedenkt, dass die hartnäckige Treue zu den Bankeinlagen nur Verluste bringen.

Besonders wir Europäer haben Angst vor Risiko.
Während die Amerikaner in den letzten fünf Jahren über 700 Milliarden für Wertpapiere ausgaben, verkauften wir Europäer dagegen im Wert von 350 Milliarden Euro.
In Nordamerika gehen etwa drei Viertel des Vermögenswachstums auf Wertpapiere und Immobilien zurück. In Europa gerade mal die Hälfte. Wir Deutschen liegen mit einem Viertel komplett im Abseits. Wir arbeiten eben hart für unser Geld. Die Amerikaner lassen ihr Geld für sich arbeiten.

Hätten wir Deutschen in den letzten fünf Jahren nicht 40 % unseres Vermögens in Bankeinlagen geparkt, sondern 30 % in Aktien gesteckt, wären unsere Vermögenseinnahmen um 290 Milliarden Euro höher gewesen.

So wächst das Geldvermögen in anderen Regionen der Erde deutlich schneller als bei uns. In Asien  lag das Wachstum pro Kopf  in den letzten zehn Jahren bei 11 %. In Nordamerika stieg das Vermögen um 2,1 %. Wir Westeuropäer liegen gerade einmal bei 1,4 %.
Aber auch wenn einige Schwellenländer deutlich aufholen, ist Nordamerika mit Abstand nach wie vor die reichste Region der Welt.

Manche Dinge sollte man sich vielleicht doch mal von den Amis abschauen 😉