„Run off“ heißt weg damit!

Sie sind nicht die Ersten und werden auch nicht die Letzten sein, die Lebensversicherer der Generali Leben.
Der zweitgrößte deutsche Versicherer wird ab 2018 keine neuen Lebensversicherungen mehr anbieten. Der Verkauf der Sparte ist beschlossen. Rund vier Millionen Verträge, hauptsächlich mit langfristigen Zinsgarantien, können so an professionelle Abwickler verkauft werden.

Verbraucherschützer schlagen Alarm. Sie sind überzeugt dass dieses Vorgehen große Gefahren für den Verbraucher birgt. Denn machen wir uns nichts vor, wer diese Altbestände kauft, wird es nicht im Sinne des Verbrauchers tun. Im Gegenteil, für ihn geht es ganz klar um Rendite. Der Verbraucher bleibt auf der Strecke.

Die Generali ist kein Einzelfall, auch die Ergo prüft bereits den Verkauf der Marken Victoria und Hamburg-Mannheimer. Sie haben schon seit 2015 keine neuen Verträge mehr angeboten. Auch die AXA wird sich aus diesem Geschäftsfeld zurückziehen.
Insgesamt sind inzwischen  ca. vierzehn Millionen Verträge ehemals renommierter Gesellschaften betroffen!

Die Allianz hält allerdings gegen diesen Trend. Sie steht zu Ihren Kunden. Selbstverständlich erfüllt sie die in den Verträgen zugesagten Garantien!
Eine Aussage die einen Nichtbetroffenen schmunzeln lässt, jeden anderen aber zum Nachdenken bringen sollte.
Wenn die genannten Garantien erfüllt werden, bedeutet es, dass genau das getan wird, aber auch nicht mehr!
Wem also 4 % zustehen, erhält auch nur diese. Ein Vertrag mit 1,25 % wird vermutlich auch nicht mehr als diese 1,25 % bekommen.

Müssen wir jetzt dankbar sein, dass die Allianz immerhin die Garantien zahlt? Ja, denn es gibt die Möglichkeit dass eine Gesellschaft die vertraglich festgelegten Garantien nicht mehr zahlen muss.
Ein Beispiel wäre da die Mannheimer. Wenn es einem Unternehmen schlecht geht, sich wie in diesem Fall verspekuliert hat, können die Garantien gesenkt werden!

Der Bund der Versicherten spricht von einem Erdbeben in der Versicherungslandschaft. Sie sehen einen Strukturwandel im Markt der Lebensversicherungen kommen.

Während man früher riet, langfristig ausgerichtete Strategien weiter zu verfolgen, heißt es heute dringend seine Lebensversicherung zu prüfen! Die heutige Zinsphase war vor Jahren schlichtweg unvorstellbar. Genauso wie deren Konsequenzen. Deswegen heißt es jetzt für die Verbraucher handeln!

Wer wissen möchte, ob seine Versicherung noch taugt, schaut einfach mal auf seine Wertmitteilungen.  Dort findet man den möglichen Ablaufwert.
Vergleichen Sie den Wert Ihrer aktuellsten Wertmitteilung mit einer alten. Was wurde Ihnen vor ein paar Jahren als möglichen Ablaufwert benannt und was heute?

Handeln Sie sofort wenn Sie eine deutliche Differenz feststellen!

Wetterbericht

Wieder mal Regen in Hamburg. Was wir Hamburger meist mit Humor nehmen, kann für Hausbesitzer zum Problem werden. Denn dass die Wetterkapriolen zunehmen, dürften die meisten von uns schon realisiert haben. Egal ob Dürre oder Starkregen, das Wetter „spinnt“ immer öfter und das nicht nur bei uns im Norden.

Trockenheit ist da für Hausbesitzer weniger das Problem, aber Wasser kann zu massiven Schäden führen! Dabei geht es nicht nur allein um Überschwemmungen: Rückstau, Erdrutsche oder Erdbeben sind genauso ein Thema.
Starkregen auf staubtrockenem Boden kann nicht absickern, Kanalisationen können Wassermassen nicht bewältigen, all das kann sehr unschön für Hausbesitzer enden.

Wussten Sie aber, dass trotz dieses Risikos – das definitiv zunehmen wird – gerade mal 37 % aller Hausbesitzer gegen Elementarschäden versichert sind? Das sind 11 Millionen Wohngebäude die nicht versichert sind!
Da frage ich mich: WAS DANN?!

Tun Sie uns und Ihnen den Gefallen und prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz! Hilfreich ist es im Ernstfall wenn Hausrat- und Wohngebäudeversicherung bei der gleichen Gesellschaft abgeschlossen wurden, so dass es keinen Ärger gibt, wer am Ende zahlen muss.

Sie brauchen Hilfe? Leider haben wir keinen direkten Draht zu Petrus, aber wir können Ihnen immerhin den Regenschirm reichen!

Junges Paar wohnt zur Miete

Folgende Versicherungen sollten junge Leute abschließen:

Das Paar braucht auf jeden Fall eine private Haftpflichtversicherung! Aber eben nur eine, wenn beide die gleiche Meldeadresse haben.
Durch das Zusammenziehen hat man ein Sonderkündigungsrecht. Die Versicherung, die kürzer besteht, kann per sofort gekündigt werden. Und ganz ehrlich, ob jung oder nicht, wer will schon mehr zahlen als er muss?

Eine Hausratversicherung  kann wichtig sein. Hier sollte man checken, was alle Sachen, die nicht mit dem Haus verbunden sind, an Wert haben. Hier gibt es verschiedene Sondereinschlüsse, wie Fahrräder etc.
Um sicher zu sein  alles ersetzt zu bekommen, sollten zwischen 600 – 700 € pro Quadratmeter versichert sein. Also wer z.B. teure Technik hat, sollte diese Versicherung  dringend abgeschlossen haben!

Solange man zu Miete wohnt, ist eine Wohngebäudeversicherung unnötig, bzw. nicht relevant. Manche Vermieter möchten, dass der Mieter die Fensterscheiben versichert. Fenster gehören zur Wohngebäudeversicherung und man muss ja nichts versichern, was einem nicht gehört.

Wer keinen Goldesel im Garten stehen hat, sollte seine eigene Arbeitskraft versichern.
Schon mal drüber nachgedacht was passiert, wenn man nicht mehr arbeitsfähig ist?
Für Handwerker kann diese Berufsunfähigkeitsversicherung richtig teuer sein. Hier gibt es gute, auf Handwerker zugeschnittene Alternativen.
Eine BU sollte man möglichst früh abschließen. Denn sie wird nicht nur mit jedem Lebensjahr das man später einsteigt teuer, sondern viel gravierender, die „Zipperlein“ die das Alter so mitbringt, sorgen eventuell für Zuschläge im Beitrag oder gar zu einer Ablehnung.
Bei einer BU darf maximal 90 % des aktuellen Nettoverdienstesl versichert werden.

Sich gegenseitig mit einer Risikolebensversicherung abzusichern ist noch nicht wichtig. Aber jetzt schon für später vorzusorgen dagegen schon. Eine gute Möglichkeit ist hier die betriebliche Altersvorsorge, der Staat und evtl. auch der Chef zahlen mehr als die Hälfte dazu.
Hier kann schon mit wenig Geld über die Jahre viel erreicht werden!
Die Lebenserwartung beträgt im Durchschnitt 80 Jahre. Das kann verdammt viel Zeit sein, die man mit seiner Rente finanzieren muss.  Und wir reden hier nicht nur von den Lebenshaltungskosten! Hat nicht jeder von uns eine Vorstellung wie er sein Leben im Alter verbringen will?

Für junge Menschen sind es also 3 Versicherungen die den Grundstock einer guten Absicherung bilden:

  1. Private Haftpflichtversicherung
  2. Berufsunfähigkeitsversicherung
  3. Betriebliche Altersvorsorge

Versicherungen – Familien mit Kindern unter 7

Ihr kennt unseren Standpunkt, viele Menschen sind überversichert. Doch wie sieht es bei Familien mit Kindern unter 7 Jahren aus?

Unter 7 Jahren – was ist daran so besonders?
Bis zu diesem Alter sind Kinder deliktunfähig. Sie haben noch kein Bewusstsein was ihre Taten für Folgen haben können. So kann kindliche Unbedarftheit schnell zu teuren Schäden führen.

Für diese Schäden können Kinder unter 7 Jahren aber nicht haftbar gemacht werden. Der Geschädigte bleibt also auf den entstandenen Kosten sitzen, denn in einer „normalen“ Familienversicherung sind Kinder erst ab 7 Jahren versicherbar.

Auch wenn gesetzlich keine Pflichten entstehen, so hat man doch mindestens eine moralische Verantwortung. Denn was ist, wenn‘s z.B. den Nachbarn trifft?

So sollte dringend bei der Versicherung – oder bei uns – erfragt werden, ob es einen Baustein extra für Kinder bis zu diesem Alter gibt.
Später kann dieser Baustein dann einfach wieder gelöscht werden.

 

Kinder sind sich im Allgemeinen auch Gefahren weniger bewusst, so dass wir auch eine Unfallversicherung empfehlen. Allerdings zahlt die Versicherung nur wenn Kinder durch einen Unfall Invalide werden und dann einmal eine vereinbarte Summe.

Das kann aber im Laufe der Zeit viel zu wenig sein. Es gibt eine neue Variante der Unfallversicherung, die wie eine Haftpflicht wirkt.So zahlt diese nicht nur einmalig, sondern im Laufe des Lebens z. B. eines verunfallten Kindes bis zu 10 Mio. € (Kurkosten, Reha-Maßnahmen, Lernhilfen, Schmerzensgeld, Minderverdienstmöglichkeiten und vieles mehr).

Apropos, der Hauptverdiener der Familie sollte eine Risikolebensversicherung zur Absicherung der Familie haben, mindestens 6 Jahresgehälter.

Bei Fragen immer gern, bis bald.

Mit Ihrem Auto müssen Sie zum TÜV – mit Ihrer Rente auch?

Geschichten aus unserem Alltag:

Kürzlich hatte ich einen Termin mit einem 51-jährigen Selbständigen. Seine Rente hat er vor 18 Jahren geregelt. Damals hatte er für sich und seine Frau eine Rente von 4.000 € bei einer Renditeprognose von 6 % errechnet. Alles bestens dachte er und hat sich nie wieder so recht mit dem Thema auseinandergesetzt. Ein großer Fehler wie sich jetzt herausgestellt hat.

Der Schreck war groß als er nun seine Versicherungen noch einmal durchgerechnet hat und statt 4.000 € möglicher Rente nur noch 2.000 € übrig geblieben sind.

Natürlich hat er – wie wir alle – gewisse Vorstellungen von seinem Ruhestand. Wenn dann aber plötzlich nur noch die Hälfte der geplanten Rente zur Verfügung steht, ist der Schock groß.

Meine Aufgabe: weitere 2.000 € innerhalb von 14 Jahren!
Unmöglich? Nein, denn wir bieten nicht nur Versicherungen, sondern auch Geldanlagen.
Schlussendlich konnte ich ihm helfen und ihm eine Lösung für sein Problem bieten.

Mein Rat: Bitte prüfen Sie langfristige Versicherungen, gerne auch mit uns. Damit Sie – wie unser Kunde – noch rechtzeitig handeln können!

Lebensversicherer in 2017 – die Anzahl wird sinken

Die Zahl der Lebensversicherer wird in Zukunft spürbar sinken. Davon ist zumindest Bernd Neumann, Vorstand des Run-off-Versicherers Frankfurter Leben überzeugt.
Gegenüber dem Handelsblatt erklärt Neumann: „Die Zahl der Anbieter dürfte sich in den kommenden Jahren vermutlich um rund ein Drittel, von 90 auf knapp 60, reduzieren.

Die Branche hat derzeit mit dem andauernden Niedrigzins-Niveau, sowie verschärften regulatorischen Rahmenbedingungen zu kämpfen.
Erst vor Kurzem hatte die Arag ihr Lebensversicherungsgeschäft, immerhin 322.000 Versicherungsverträge, an die Frankfurter Leben verkauft. In Zukunft wolle man sich stärker auf das Sach- und Krankenversicherungsgeschäft konzentrieren.
Andere Versicherer, wie die Signal Iduna, wollen trotz starker Rückgänge an den Lebensversicherungen festhalten – ändern ihre Produktpalette aber dahingehend, dass den Kunden lediglich der Erhalt des eingezahlten Kapitals garantiert wird.

Doch was bedeutet das in Zukunft für den Verbraucher?

Nicht nur dass die Auswahl an passenden Produkten sinkt, bestehende Altverträge sind meist nicht an die aktuelle Situation angepasst und werfen nur selten Gewinne ab.
Oder ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass im Verlauf der letzten Zeit Ihre Prämie immer weiter sinkt?
Da stellt sich für uns die Frage ob die Lebensversicherung noch der richtige Weg ist, sein Geld für die Zukunft anzulegen.

Was sind wichtige Kriterien einer guten Lebens- oder Rentenversicherung?

Es sind die anfallenden Kosten und die Rendite. Transparenz ist dabei Fehlanzeige.
Der Kunde hat kaum eine Chance einen Einblick in die Kosten seiner Versicherung zu erhalten. Auch wenn der Basis- bzw. Rüruprente eine Vereinheitlichung der Kosten vorgeschrieben wurde, ist es für den Kunden immer noch schwer nachzuvollziehen.
Wäre diese Transparenz jedoch gegeben, müssten sich weit mehr Lebensversicherer vom Markt verabschieden. Dann würde der Kunde erkennen, dass bei den verschiedenen Gesellschaften die Kosten deutlich auseinander liegen können.
Und die Rendite?
Kunden bekommen gerne eine Rendite von 6 % prognostiziert. Lesen sie sich die Informationen zum letzten Jahr durch, stellen sie meist fest, dass gerade einmal um die 3 % geschafft wurden. Damit schreiben sie, wenn man die persönliche Inflationsrate mit einbezieht, Verlustgeschäft. Um eine Geldvermehrung zu erzielen, sollten also mindestens 5 % Rendite sicher sein. Denn Prognosen sind keine Garantien!

Für den Verbraucher ist es da nahezu unmöglich sich einen guten Überblick über den Markt zu verschaffen und das für ihn passende Produkt zu finden. Denn nicht immer ist die Versicherung der beste Weg für die Zukunft vorzusorgen. Es gibt verschiedenste Finanzprodukte die genauso gut oder deutlich besser geeignet sind. Aber so etwas entscheidet sich von Fall zu Fall.

Also nutzen Sie 2017 für einen Neustart in Sachen Vorsorge.
Wir checken Ihre bereits vorhandenen Verträge und prüfen gern, ob Ihr Produkt für Sie auch tatsächlich das Beste ist, oder ob es noch Optimierungsbedarf gibt. Schließlich möchte jeder mit so wenig Einsatz wie möglich, einen größtmöglichen Gewinn erzielen. Wir helfen Ihnen dabei!

Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin! Sie bringen Ihre Unterlagen mit und wir erwarten Sie mit einem guten Kaffee und genügend Zeit um all Ihre Fragen zu beantworten und die richtige Lösung für Ihre Vorsorge zu finden.

Das Team von Fairmaster freut sich auf Sie!

Die dunkle Jahreszeit

Liebe Leser,

diese Jahreszeit ist nicht nur für Lebkuchen, Glühwein und Bratwurst bekannt, sondern auch für das Kümmern um die lästigen Versicherungen.

Es gibt neben unabhängigen Maklern natürlich auch die Verbraucherschützer. Eine Anfrage einer Kundin brachte folgende Antwort:

Wir bekommen zurzeit Tausende von Zuschriften und Anfragen zum Thema Lebens- und Rentenversicherung. Darüber freuen wir uns. Aber: Wir können Ihnen nicht immer zeitnah antworten. Bitte haben Sie Geduld, wenn Sie länger auf unsere Antwort oder Beratung warten müssen. Unsere Bearbeitungszeit beträgt zurzeit etwa sechs Monate.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre
Verbraucherzentrale Hamburg e.V.

Die Fairmaster Konzept Spezialisten haben nicht so lange Wartezeiten und können auf die Wünsche Ihrer Kunden reagieren. Auch in den nächsten zwei Wochen sind wir für Sie da. Ein Anruf genügt.

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch für alle die wir dieses Jahr nicht mehr sehen.

 

Ihr Fairmaster-Team

Zinsniveau der Lebensversicherer sinkt weiter

Nachdem die ersten Versicherer (Stuttgarter, Nürnberger, Alte Leipziger) ihre laufende Verzinsung für 2017 schon mitteilten, zogen nun drei der Schwergewichte in der Branche nach. Die Tendenz bleibt dabei erhalten, auch die Allianz, AXA sowie die ERGO samt Direkt-Tochter müssen die Überschussbeteiligung für 2017 kürzen. Zwischen 0,2 (AXA), 0,3 (Allianz) und 0,45 (ERGO) Prozentpunkten ging es zurück. Bei der deutlicheren Kürzung der ERGO sei erwähnt, dass der Anbieter in 2016 auf eine Kürzung verzichtete.  

Als Begründung für die Absenkung führten die Anbieter – wenig überraschend und unisono das Niedrigzinsniveau an. Beispielhaft Michael Fauser, Vorstandsvorsitzender der ERGO Lebensversicherung AG: Wir müssen heute sicherstellen, dass die Stabilität unseren Kunden auch zukünftig zugutekommt. Das aktuelle Kapitalmarktumfeld und Prognosen über die weitere Entwicklung machen eine Anpassung der Überschussbeteiligung 2017 erforderlich.“

Damit liegt die aktuelle Gesamtverzinsung, also inkl. aller Überschüsse, bei unter 3,5%. Natürlich fragen wir uns alle, ob das so weiter geht. Die Antwort ist Ja. Die Verzinsung setzt sich aus den Gesamterlösen zusammen. Immer mehr langfristige Anleihen etc. laufen aus, Gelder werden frei und müssen neu angelegt werden. Natürlich habe die Versicherungen auch Schwierigkeiten eine vernünftige Rendite bei Neuanlagen hinzubekommen.

Deshalb wird es noch weiter nach unten gehen und man sollte sich fragen, ob man „in einem Zug sitzen bleiben sollte, der immer langsamer fährt“. Die Inflation laut Warenkorb beträgt 0,8 % und damit ist die Verzinsung von 3,4 % doch toll, oder?

Jeder Mensch hat seine eigene Inflation, je nach Konsum. Gehen wir mal von 2-3 % aus, dann sieht die Rendite, die ev. zu Teil noch versteuert wird, nicht so toll aus.

Was ein Anleger für seine Altersvorsorge braucht sind 5-6 %, egal ob bei einer Geldanlage oder einer Rentenversicherung. Nur so wird Vermögen geschaffen oder erhalten.

Natürlich kommt jetzt der Einwand „das gibt es doch gar nicht“. Fragen Sie lieber nicht die üblichen Fachleute, sondern mal einen unabhängigen Finanzberater – z.B. Fairmaster Konzept.

 

Noch eine schöne Vorweihnachtszeit – Ihr Fairmaster Konzept Team

 

BITTE LÄCHELN – eine sinnvolle Versicherung!

Es gibt sinnvolle und weniger sinnvolle Absicherungen – die Zahnzusatzversicherung ist eine der Sinnvollen!

Die Zahl der Personen, die eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben, hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Der Bedarf ist auch weiterhin hoch, wie eine neue Umfrage zeigt.

Private Zahnzusatzversicherungen boomen derzeit. So habe sich deren Anzahl von 2005 bis 2015 beinahe verdoppelt, teilt der PKV-Verband mit. So hätten im Jahr 2005 erst 7,8 Millionen eine entsprechende Versicherung abgeschlossen gehabt, 2014 waren es bereits 14,4 Millionen. Auch von 2014 auf 2015 stieg die Zahl der Policen weiter – um 3,7 Prozent auf rund 15 Millionen.

Und der Bedarf bei vielen Menschen ist groß, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA unter bundesweit knapp 2000 Personen veranschaulicht. So gaben 52 Prozent der Befragten an, bereits heute Zahnersatz zu benötigen. Von den übrigen Befragten ist zudem mehr als die Hälfte (54 Prozent) überzeugt davon, im späteren Leben einmal auf Kronen, Brücken oder Implantate zurückgreifen zu müssen.

Die weiterhin wachsende Nachfrage nach privaten Zahnzusatzversicherungen sei vor allem die Leistungskürzungen bei den gesetzlichen Krankenkassen zurückführen, so der PKV-Verband. Seit 2005 gibt es dort nur noch Festzuschüsse für die Regelversorgung, der Rest muss vom Patienten selbst getragen werden.

Abgeschlossen werden sollte eine Zahnzusatzversicherung am besten dann, wenn man auch gesund ist. Meist wird erst nach einer vertraglich bestimmten Wartezeit geleistet, bereits begonnene Behandlungen werden in der Regel nicht übernommen. Wenn eine solche Police vereinbart wird, sollten bestehende Zahnleiden folglich auch nicht verschwiegen werden – denn dann kann die Versicherung im schlimmsten Fall den Vertrag kündigen.

Um in dem Angebots- und Tarifdschungel die richtige und persönlich passende Zusatzversicherung zu finden, sprechen Sie uns gern an.

Ihr FAIRMASTER konzept Team

Garantien sind nicht unbedingt Garantien!

Zu Beginn eine kurze Information: Es stand im Raum, dass die Garantiezinsen bei klassischen Lebens- und Rentenversicherung von 1,25 % auf 0,9 % zu Beginn des Jahres gesenkt werden sollen.

Nun gibt es Gewissheit, es wird so sein.

Die erste Pensionskasse senkt auf Grund der niedrigen Zinserträge die Garantien in 2017 auf 1,25 % – für alle Verträge!

Die niedrigen Zinsen treffen die betriebliche Altersversorgung. Die erste Pensionskasse hat angekündigt, die Verzinsung für bestehende Verträge zu ändern – mit der Folge, dass etwa 80.000 Arbeitnehmer im Durchschnitt 16 Prozent weniger Betriebsrente erhalten als erwartet.

Die Neue Leben Pensionskasse gehört zum Talanx Konzern und hatte vor allem über Sparkassen vornehmlich in den Jahren 2003 bis 2005 Verträge für die betriebliche Altersversorgung an kleine und mittelständische Unternehmen verkauft. Insgesamt 10.000 Arbeitgeber sind dabei betroffen.

Damals nannte die Pensionskasse einen „Rechnungszins“ von 3,25 Prozent für die Laufzeit des Vertrages. Hinter dem technischen Ausdruck verbirgt sich, was umgangssprachlich auch Garantiezins genannt wird – die Mindestverzinsung, die ein Lebensversicherer oder eine Pensionskasse für die gesamte Laufzeit des Vertrags auf das angelegte Geld, nicht das eingezahlte Geld gewährt.

Mit dieser Garantie ist es bei vielen Pensionskassen allerdings nicht weit her. Denn sie haben sich in den Versicherungsbedingungen das Recht gegeben, den Rechnungszins im Notfall zu senken. Und genau das tut die Neue Leben jetzt. Anstatt der 3,25 Prozent, gelten für alle Beiträge, die von Januar 2017 an gezahlt werden, nur noch 1,25 Prozent Garantiezins. Bestehende Guthaben aus bisherigen Beitragszahlungen sowie laufende Renten sind nicht betroffen.

Die Absenkung hat vor allem für jüngere Versicherte, deren Verträge noch viele Jahre laufen, drastische Folgen. Deren Betriebsrenten sind damit im Schnitt 16Prozent niedriger als bislang in Aussicht gestellt, bestätigt ein Sprecher. Die Zinssenkung sei aber nötig, um die Kunden langfristig bestmöglich zu sichern. „Dies ist im Interesse jedes einzelnen Versicherungsnehmers.“ Die notwendige Zustimmung der Finanzaufsicht Bafin hat die NLP erhalten. Sie ist nicht die einzige Pensionskasse mit Problemen.

Versicherungsaufsichtschef Frank Grund warnte vor zwei Wochen: „Möglicherweise können bald einzelne Pensionskassen nicht mehr aus eigener Kraft ihre Leistungen in voller Höhe erbringen.“

Der Schritt der NLP dürfte das Vertrauen in Pensionskassen und Lebensversicherer nicht gerade stärken. Allerdings wäre ein ähnliches Vorgehen bei einem Lebensversicherer schwerer: Er könnte nicht selbst den Rechnungszins senken, wie das die NLP mit Zustimmung der Bafin getan hat. Bei einem Lebensversicherer müsste eine Notlage vorliegen, dann könnte die Bafin bestehende Garantien aussetzen.